Seat-Mover

Seat-Mover

Seat-Mover
 

Das Konzept des Seat-Movers sieht vor, dass (nur) der Sitz bewegt wird. Hierbei wird der Sitz nach vorn/hinten und links/rechts bis zu 10 Grad aus der Horizontalen gekippt und man simuliert damit die G-Kräfte, die auf den Piloten in einem Rennwagen oder in einem Flugzeug wirken. Beim Bremsen wird so zum Beispiel der Sitz etwas nach vorn in Richtung des Lenkrads und der feststehenden Pedale gekippt und das Unterbewusstsein erkennt das als "Bremsen", denn die Arme und Oberschenkelmuskel spannen sich an und man versucht, sich am Lenkrad und den Pedalen abzustützen. Im richtigen Auto sorgt dafür die Trägheit der Masse - hier der Oberkörper, der trotz Bremsung weiter nach vorn will. Beim Beschleunigen geht das Spiel in die andere Richtung (nach hinten) los. Und in einer schnell gefahrenen Rechtskurve geht der Sitz und damit der Oberkörper leicht nach links. Dieses Verdrehen des Oberkörpers registriert das Gehirn dann auch wieder als "Das kenne ich. „Das ist die Fliehkraft".

Jetzt gibt es super schlaue Leute, die erwidern: "Das ist ja unrealistisch. Im richtigen Auto verändert sich ja auch beim Bremsen nicht der Abstand oder die Position der Rückenlehne zu Lenkrad“.

Überraschung: Das wissen wir und die Hersteller auch. Aber es funktioniert, wenn man sich darauf einlässt. Am Ende ist es ein guter Kompromiss, um die ansonsten nur extrem schwer zu simulierenden G-Kräfte auf engem Raum und mit begrenztem Budget nachzuahmen. Probiert es bitte aus, bevor Ihr Euch eine eigene (!) Meinung bildet. Schon Goethe hat gesagt: Man soll nicht alles glauben, was im Internet steht. Also selbst ausprobieren – am besten in unserem Showroom.

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